Format eines Fotobuches
Die Motivauswahl und die optische Ausstrahlung der Urlaubsfotos ist natürlich das Herzstück eines Fotobuchs, auf das es - neben dem Format - eigentlich ankommt. Aber ob ein Fotobuch ein wirklicher Erfolg wird als Archivband und vor allem beim Durchblättern allein, in der Familie oder im Freundeskreis, hängt von seiner gesamten Ausstrahlung ab. Und die wird in hohem Maße von seiner äußeren Aufmachung bestimmt. Der erste Eindruck, den ein Bildband auf einen Betrachter ausstrahlt, ist seine Größe. Fotobücher können je nach Angebotsspektrum und Leistungsfähigkeit des Dienstleister in allen erdenklichen Größen und Formaten produziert werden. Grenzen werden dabei nur durch die handelsüblichen Papierformate der Papierfabriken und durch die Druckmaschinen des Dienstleisters oder der Druckerei, mit der er zusammenarbeitet, gesetzt. Natürlich bestimmt auch die Art der Motive, die mit dem Band präsentiert werden sollen, die Wahl des Buchformates.
Format entsprechend eigener Vorlieben auswählen
Zuerst sollte sich jeder Kunde überlegen, ob er ein Fotobuch im Hoch- oder im Querformat gestalten möchte. Bestehen die Motive mehrheitlich aus Porträt-Aufnahmen, die selbst im Hochformat geschossen wurden, bietet sich auch für das Buch ein Hochformat an. Sollen vor allem Urlaubsfotos abgedruckt werden, die als Landscape, also im Querformat oder gar als Panorama-Aufnahmen vorliegen, ist es nahe liegend, auch den Bildband im Querformat anzulegen, da auf diese Weise die Aufnahmen viel besser zur Geltung kommen. Serien mit Urlaubsfotos werden meistens von Landschaftsaufnahmen bestimmt, die große Räume darstellen und damit im Idealfall auch selbst großformatig sind. Für ein Reisefotobuch, das vorrangig Urlaubsbilder abbildet, sollte deshalb mindestens DIN A4 als Format gewählt werden. Ein größeres Format, beispielsweise DIN A3, ist aus produktions- und drucktechnischer Sicht bei den meisten Anbietern auf kein Problem.
Format mit Bildern und Text besetzen
Soll der Bildband einen großen Textanteil aufweisen, wenn der Fotograf oder der Reisende also viel zu erzählen hat und den Text durch seine Urlaubsbilder an der ein oder anderen Stelle auflockern möchte, dann liegt es nahe, ein Hochformat zu wählen. Die meisten Bücher liegen im Hochformat vor, weil sie sich durch die geringere Zeilenbreite deutlich besser lesen lassen. Auch kleinere Formate, beispielsweise DIN A5, also das klassische Postkartenformat, haben als Fotobuch ihren Sinn. So kann wie bei einer Ansichtskartensammlung jede Seite mit einem ganzseitigen Motiv ausgefüllt sein. Ein Album im Format DIN A6 ist kann eine Sammlung ausdrucksstarker Porträt-Aufnahmen einer Person enthalten, die als liebevolles und sehr individuelles Geschenk für den Porträtierten oder als Geschenk von ihm oder ihr für einen anderen nahe stehenden Menschen verwendet wird. Wer sich also mit einem selbst gestalteten Fotoalbum einen bleibenden Wert schaffen möchte, sollte sich vorher gründlich Gedanken über den Zweck des Bandes machen. Die hierfür investierte Zeit zahlt sich allemal aus.