Optik eines Fotobuches

Die Optik und die Aufmachung eines Fotobuchs hängt nur von zwei Faktoren ab. Zum einen von der Phantasie und den Vorstellungen des Fotografen und dem Material an Texten und Urlaubsbildern, das er für die Produktion seines Fotobuchs zur Verfügung stellt. Zum anderen vom Angebot des Dienstleisters, das auf der jeweiligen Website in allen Einzelheiten vorgestellt wird. Zur äußeren Form gehören das Format des Bandes, der Seitenumfang, die Ausrichtung (hoch oder quer), die Papierart der einzelnen Seiten und deren Stärke und Farbe, die Bindung der Seiten und das Material und das Muster des Umschlags. Die Wirkung und die Ausstrahlung, die ein Fotobuch beim Durchblättern hat, hängt natürlich auch von der Seitengestaltung ab, für die der Fachbegriff Layout verwendet wird. Mit Layout ist die Anordnung der Bilder und der Texte auf einer Seite gemeint. Die Seitengestaltung kann allein vom Fotografen bestimmt werden, oder der Dienstleister wird beauftragt, nach bestimmten Vorgaben das Layout selbst vorzunehmen.

Optik des Bildmaterials

In beiden Fällen muss der Fotograf dem Dienstleister das Bildmaterial und die Texte zur Verfügung stellen, also über den eigenen Browser auf dessen Website hochladen und die Optik seines Fotobuches individuell bestimmen. Dazu müssen die Urlaubsbilder digital vorliegen, d.h., sie müssen entweder direkt mit einer digitalen Kamera aufgenommen worden sein oder als Aufsichtsvorlage aus Papier auf einem Flachbett-Scanner eingescannt worden sein. Auch einen Kodak-Foto-CD kann natürlich als Speichermedium verwendet werden, von der aus die Fotodateien auf die Dienstleister-Site hochgeladen werden können. Von der Qualität der zur Verfügung gestellten Bilddateien hängt natürlich auch die Qualität des Fotobuchs ab. Dabei ist nicht nur die optische bzw. künstlerische Qualität der Urlaubsfotos gemeint, sondern vor allem die technische Qualität, also die Auflösung der Bilddateien. Soll ein Fotobuch ausschließlich digital vorliegen, also als PDF-Datei, dann genügen 72 dpi als Auflösung. Für ein gedrucktes Fotobuch müssen alle Bilddateien unbedingt mit einer Auflösung von 300 dpi aufgenommen oder eingescannt worden sein.

Optik des Materials durch Bearbeitungsprogramme verbessern

Wer auf seinem eigenen Rechner über ein Bildbearbeitungsprogramm verfügt, kann die Ausstrahlung der Aufnahmen und deren Optik vorab beeinflussen. Die technische Bildauflösung der Dateien sollte jedoch nicht im Nachhinein manipuliert werden. Zwar kann das Programm zu niedrig aufgelöste Bilder interpolieren, also Bildpixel hinzufügen, doch darunter leidet die Bildschärfe und die optische Qualität der Aufnahmen. Bei guter Beherrschung der Bildbearbeitungs-Software können die Urlaubsfotos natürlich noch mit spannenden und überraschenden Effekten und Stimmungen optimiert werden. Auch die Zusammenstellung der Texte sollte sehr sorgfältig vorgenommen werden, damit man sich später beim Durchblättern des Fotobuchs nicht immer wieder über denselben einmal übersehenen Fehler ärgert. Grundsätzlich sollten alle Urlaubsbilder eine Bildunterschrift aufweisen, die ganz einfach beschreibt, was oder wer auf dem Foto zu sehen ist. Zwischen den Aufnahmen kann z.B. ein Text mit einer ausführlichen Reisebeschreibung oder einer Einleitung, wie es zu dieser Urlaubsreise kam, geschrieben werden. Auch ein persönliches Reisetagebuch, das die Gefühle während der Reise dokumentiert, ist eine Super-Ergänzung in einem individuellen Bildband und bietet mit einer schönen Optik lange Freude.